Drogenkrieg in Mexiko

Die Berliner Wochenzeitung Jungle World hat in ihrer Ausgabe vom 11.4.07 den Schwerpunkt Drogenkrieg in Mexiko gewählt.

Er besteht aus folgenden fünf Artikeln:

Die Schwalbe sucht den Schnee
Der »Krieg gegen die Drogen« hat in Lateinamerika lediglich neue Handelsrouten eröffnet und das repressive Vorgehen gegen ländliche Produzenten und kleine Händler verstärkt. von nils brock und thilo f. papacek

Ein Lied für El Chapo
Die großen Drogenhändler Mexikos sind gesellschaftlich integriert. Die staatliche Repression ist meist Teil des Konkurrenzkampfs der Kartelle. von wolf-dieter vogel, mexiko-stadt

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Website: Beckley Foundation

Unter der Domain internationaldrugpolicy.net stößt man auf die britischen Stiftung “Beckley Foundation”. Deren Texte finden sich auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch. Angetreten ist man, um eine “objektive Debatte über die Effektivität, die Richtung und den Inhalt von nationalen und internationalen Drogenpolitiken zu fördern.”In diesem Sinne veröffentlicht die NGO Berichte und Informationspapiere zu Themen wie Harm Reduction und der UN-Drogenpolitik. Auch arbeitet die Einrichtung, die sowohl von der Soros als auch der Getty Stiftung unterstützt wird, in dem NGO Netzwerk “International Drug Policy Consortium” IDPC mit.


Opiumanbau als Option für kanadische Bauern

Bis zu 100 Millionen kandische Dollar Einkommen könnten Farmer im Norden Amerikas durch Opiumanbau für medizinische Zwecker erwirtschaften. Meint zumindest der kanadische Biologe Peter Fachini (Foto) an der Universität von Calgary. Kanada sei weltweit der größte Importeur Nr. 1 von Kodein, stellt der Forscher in einem Zeitungsartikel fest. Ähnlich den Farmern in Australien können deren kanadischen Kollegen im Westen des Landes eine lukrative Einkommensquelle aus dem Anbau von Opium für die Herstellung von Schmerzmitteln generieren und gleichzeitig den Eigenbedarf des Landes decken.

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Archive: Drugtext und Drug Policy Alliance

Drugtext.org stammt wohl noch aus der Steinzeit des Internets, ist aber dennoch eine ergiebige Quelle für englischsprachige Texte rund um Drogen(-forschung). Allerdings muss man sich durch Listen kämpfen und kann scheinbar keine Suchbegriffe eingeben.

Da macht es einem die Lindesmith Library einfacher: Sie versammelt rund 10.000 Schriftstücke zum Thema in einer Bücherei in New York; elektronische Texte können über die Suchmaske im Menüpunkt “Doc Type” angesteuert werden. Diese stammen meist von der Drug Policy Alliance (DPA) – deren Veröffentlichungen finden sich auch hier. Im Jahr 2000 ging DPA aus der Vereinigung des 1994 gegründeten Lindesmith Center mit der Drug Policy Foundation, gegründet 1987, hervor. Die “Alliance” scheint eine finanziell recht gut ausgestattete Stiftung zu sein, die für eine Reform der Drogenpolitik in den USA streitet – interessant ist auch das Blog auf der Website.