Blaupause für die Nachkriegszeit

blueprintAuf gut 200 Seiten breitet die britische NGO Transform ein Szenario für die Zeit nach dem Krieg gegen die Drogen aus: Blueprint for Regulation (pdf – auf Englisch | Creative Commons Lizenz).

Nach einer Bestandsaufnahme der herrschenden Drogenpolitik werden fünf Szenarien der Regulierung von den derzeit illegalisierten Drogen beschrieben. Weiter wird detailiert auf die Regulierungsaspekte eingegangen: Wie wird die Produktion, der Handel etc. organisiert und kontrolliert?

Zentral bei einem solchem Legalisierungsvorhaben sind die herrschenden Gesetze: Transform geht auf die internationale und lokalen Gesetzgebungen ein und schildert ein mögliches Vorgehen, diese an einen Regulierungsprozess anzupassen.

Schließlich wird noch auf bestehende Beispiele der Regulierung von Drogen eingegangen: Alkohol, Tabak, Cannabis, Aufputschmittel, Psychopharmaka, Depressiva.

Transform hat auch einige Statements zum Thema auf Video gesammelt.

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Tabubruch: Britischer Regierungsberater gefeuert

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Der Vorsitzende des britischen Advisory Council on the Misuse of Drugs (ADMD), David Nutt, wurde vergangen Freitag vom britischen Innenminister Alan Johnson entlassen. Letzterer argumentiert: “Er wurde gebeten zu gehen, weil er nicht gleichzeitig Regierungsberater und Aktivist gegen Regierungspolitik sein kann”.

Im Zentrum der Auseinandersetzung ist die Neubewertung von Cannabis durch die britische Regierung. Entgegen dem Rat von ACMD wurde sie dieses Jahr aus Kategorie C wieder auf Kategorie B hinaufgestuft und damit mit höheren Strafen für Nutzer und Händler belegt.

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