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	<title>Internationale Drogenpolitik &#187; Forschung</title>
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	<description>Über Prohibition &#38; Entwicklungspolitik</description>
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		<title>Studie: Strafverfolgung und Gewalt</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 13:42:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[War on Drugs]]></category>

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Unlängst wurde die kanadische Studie &#8220;Effect of Drug Law Enforcement on
Drug-Related Violence: Evidence from a Scientific Review&#8221; veröffentlicht. Die Studie liegt als pdf zum Download vor (26 Seiten) &#8211; erstellt wurde sie vom Urban Health Research Initiative (UHRI) in British-Columbia. Sie erscheint vor dem Hintergrund eines geplanten Gesetzes der konservativen Regierung (Bill C-15), das eine Mindesthaftstrafe für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-366" title="homocide" src="http://www.dropo.net/wp-content/uploads/2010/04/homocide.png" alt="homocide" width="480" height="355" /></p>
<p>Unlängst wurde die kanadische Studie &#8220;Effect of Drug Law Enforcement on<br />
Drug-Related Violence: Evidence from a Scientific Review&#8221; veröffentlicht. Die Studie liegt als <a href="http://uhri.cfenet.ubc.ca/images/Documents/violence-eng.pdf" target="_blank">pdf zum Downloa</a>d vor (26 Seiten) &#8211; erstellt wurde sie vom Urban Health Research Initiative (<a href="http://uhri.cfenet.ubc.ca/" target="_blank">UHRI</a>) in British-Columbia. Sie erscheint vor dem Hintergrund eines geplanten Gesetzes der konservativen Regierung (Bill C-15), das eine Mindesthaftstrafe für Verstöße gegen die Drogengesetzgebung <a href="http://www.straight.com/article-209473/bill-c15-could-fill-prisons" target="_blank">vorsieht</a>.</p>
<p>Für die Studie wurde intensiv Recherche betrieben und 306 englischsprachige Drogenstudien aus den letzten 20 Jahren gefunden; aus diesen wiederum wurden 15 herauskristallisiert, die unmittelbar die Folge von Strafverfolgung auf Gewalt behandeln. Allgemeiner Tenor: Repression führt zu mehr Gewalt.</p>
<p>Dieser Zusammenhang lässt sich gut im oben abgebildeten Diagramm sehen: Deutlich ist der Anstieg der Morde in den Jahren der Alkoholprohibition in den USA zu erkennen &#8211; er bewegt sich parallel zu den Pro-Kopf Ausgaben für Strafverfolgung. Ebenso steigen nach dem Ausrufen des &#8220;War on Drugs&#8221; durch Nixon Anfang der 70er Jahre sowohl die Ausgaben als auch die Morde.</p>
<p><span id="more-365"></span></p>
<p>Der Leiter von UHRI, Evan Wood, gibt in einem Beitrag für die kanadische Tageszeitung Nationalpost einen Überblick über die Studie: &#8220;<a href="http://network.nationalpost.com/NP/blogs/fullcomment/archive/2010/04/26/evan-wood-conservatives-should-get-weak-on-drugs.aspx" target="_blank">Conservatives should get weak on drugs</a>&#8220;. Diese Empfehlung stieß beim dem ehemaligen US-Drogenzar John Walters, Leiter der Drogenbehörde unter Bush Jr., nicht auf Gehör. Man würde in der Studie Drogengewalt falsch interpretieren: &#8220;Grund von Gewalt sind nicht die Gesetze. Die Gründe für die Gewalt sind die Kriminellen und die Bösartigkeit mit der die kriminellen Aktivitäten durchgeführt werden&#8221;, wurde Walters in der <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/04/27/AR2010042700296.html" target="_blank">Washington Post</a> zitiert.</p>
<p>Die Studie wird in leicht veränderter Form auch vom  <a href="http://www.icsdp.org/research/publications.aspx" target="_blank">International Centre for Science in Drug Policy</a> in Vancouver herausgegeben &#8211; warum dies so ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht ersichtlich.</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 15.0px; text-align: justify; text-indent: -10.0px; line-height: 12.1px; font: 11.0px 'Adobe Garamond Pro'; color: #2e2628;">
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		<title>Kokain-Studie der WHO durchgesickert</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 08:42:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<category><![CDATA[Harm Reduction]]></category>
		<category><![CDATA[Kokain]]></category>
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		<description><![CDATA[
Nach 14 Jahren ist eine nahezu sagenumwobene Koka/Kokain-Studie durchgesickert (Wikileaks). Die Weltgesundheitsorganisation WHO und UNICRI (United Nations Interregional Institute of Crime Investigation) hatten sie in Auftrag gegeben. Damals, 1995, waren nur einige Ergebnisse der 75-seitigen Studie (pdf) in einer Presseinformation bekannt geworden; die Veröffentlichtung der Gesamtstudie wurde daraufhin verhindert.

Für die Studie war im Zeitraum von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Mate_de_Coca.jpg&amp;filetimestamp=20060830114948"><img class="alignnone size-full wp-image-171" title="coca tee" src="http://dropo.net/wp-content/uploads/2009/06/coca.jpg" alt="coca tee" width="450" height="330" /></a></p>
<p>Nach 14 Jahren ist eine nahezu sagenumwobene Koka/Kokain-Studie <a href="https://secure.wikileaks.org/wiki/World_Health_Organization_global_Cocaine_Project_Study_suppressed_by_the_United_States_for_13_years%2C_1995" target="_blank">durchgesickert (Wikileaks)</a>. Die Weltgesundheitsorganisation WHO und UNICRI (United Nations Interregional Institute of Crime Investigation) hatten sie in Auftrag gegeben. Damals, 1995, waren nur einige Ergebnisse der 75-seitigen Studie (<a href="http://www.tdpf.org.uk/WHO-UNICRI%20cocaine%20study.pdf" target="_blank">pdf</a>) in einer Presseinformation bekannt geworden; die Veröffentlichtung der Gesamtstudie wurde daraufhin verhindert.</p>
<p><span id="more-172"></span></p>
<p>Für die Studie war im Zeitraum von 1992 bis 1994 der Gebrauch von Koka und Kokain in 22 Städten in 19 Ländern untersucht worden. In ihr wird sehr differenziert über den Drogenkonsum  berichtete; eingangs heisst es: &#8220;Es ist nicht möglich einen &#8216;durchschnittlichen Kokain User&#8217; zu beschreiben. Es wurde eine enorme Bandbreite von Usern gefunden, der Häufigkeit des Gebrauchs, dessen Dauer und Intensität, den Gründen für den Konsum und all den damit einhergehenden Problemen, die erfahren werden.&#8221; Auch wird dem in den Anden typischen Kauen von Koka-Blättern kaum schädliche Folgen zugesprochen.</p>
<p>An verschiedenen Stellen kritisiert die Studie die strikte Drogenprohibition als falschen Ansatz; es wird stark für Schadenminderung (Harm Reduction) geworben. So wundert es nicht, dass die Veröffentlichung der Studie offenbar auf Druck der damaligen US-Regierung verhindert wurde; im Verzeichniss von UNICRI ist sie als &#8220;restricted&#8221; <a href="http://www.unicri.it/wwk/documentation/lmsdb.php?id_=1431&amp;vw_=f" target="_blank">gekennzeichnet: </a>&#8220;The United States Government had been surprised to note that the package seemed to make a case for the positive uses of cocaine &#8230;  it took the view that the study on cocaine, evidence of WHO&#8217;s support for harm-reduction programmes and previous WHO association with organizations that supported the legalization of drugs, indicated that its programme on substance abuse was heading in the wrong direction. &#8230; The United States Government considered that, if WHO activities relating to drugs failed to reinforce proven drug control approaches, funds for the relevant programmes should be curtailed.&#8221; (aus dem <a href="http://www.tdpf.org.uk/World%20Health%20Assembly%201995.pdf" target="_blank">Protokoll</a> der 48. WORLD HEALTH ASSEMBLY 1995)</p>
<p>Laut der UK-Stiftung <a href="http://transform-drugs.blogspot.com/2009/06/report-they-didnt-want-you-to-see.html" target="_blank">Transform</a> war die Studie kürzlich dem unabhängigen Thinktank Transnational Institute <a href="http://www.tni.org/detail_page.phtml?&amp;publish=Y&amp;int02=&amp;pub_niv=&amp;workgroup=&amp;text06=&amp;text03=&amp;keywords=&amp;lang=en&amp;text00=&amp;text10=news_drugs-news&amp;menu=11d" target="_blank">TNI</a> zugespielt worden. Produkte der  <a href="http://www.ungassondrugs.org/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=101&amp;Itemid=108" target="_blank">Koka-Pflanze und alle ihrer Derivate waren 1961 (siehe TNI)</a> in der ersten UN-Drogenkonvention für den privaten Gebrauch für illegal erklärt worden.</p>
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