Tabubruch: Britischer Regierungsberater gefeuert

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Der Vorsitzende des britischen Advisory Council on the Misuse of Drugs (ADMD), David Nutt, wurde vergangen Freitag vom britischen Innenminister Alan Johnson entlassen. Letzterer argumentiert: “Er wurde gebeten zu gehen, weil er nicht gleichzeitig Regierungsberater und Aktivist gegen Regierungspolitik sein kann”.

Im Zentrum der Auseinandersetzung ist die Neubewertung von Cannabis durch die britische Regierung. Entgegen dem Rat von ACMD wurde sie dieses Jahr aus Kategorie C wieder auf Kategorie B hinaufgestuft und damit mit höheren Strafen für Nutzer und Händler belegt.

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“Nice people take drugs”-Kampagne (Update)

Buswerbung als “zivilgesellschaftliches” Kampagnen-Tool scheint zumindest in Großbritannien Konjunktur zu haben – nach atheistischer Buswerbung, die auch hierzulande Nachahmer fand, ist jetzt “Nice people take drugs” auf Doppeldeckern zu lesen. Dahinter steckt die britische NGO Release. Eine ihrer Mitarbeiterinnen erklärte in einem Guardian-Blog, dass es darum ginge, als erstes das Tabu über Drogen zu brechen – deswegen schicke man Busse mit besagter Botschaft durch London, um eine faire, wahrhaftige Debatte über Drogengebrauch – und politik anzuschieben. (via Transform-Blog)

Update 11.06.09: Die Kampagne wurde laut Guardian seitens der beauftragen Werbefirma gestoppt; eine der Begründungen: Hätte der Slogan “Auch nette Leute nehmen Drogen” oder ähnlich gelautet, hätte es weniger Anlass zur Beschwerde gegeben.


UK-Studie: Milliarden sparen durch Legalisierung

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Die britische NGO Transform hat heute eine Studie über die möglichen Kostenersparnisse durch eine Legalisierung und Regulierung der derzeit illegalisierten Drogen veröffentlicht.

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