40 Jahre Scheitern im War on Drugs

Heute vor 40 Jahren begann der War on Drugs; US-Präsident Nixon rief ihn am 21. September 1969 aus und startete die “Operation Intercept” an der Grenze nach Mexiko – daran erinnert der österreichische Standard. The Observer benennt allerdings das Jahr 1971 als “Kriegsbeginn” in dem Beitrag “It is time to end the war on drugs“.

Ob “Jubiläumsjahr” oder nicht -  das Prohibitonsregime ist ins Wanken geraten. Der desaströse Drogenkrieg an der mexianischen Grenze zu den USA hat das Fass zum Überlaufen gebracht. So wird im angelsächsichen Medien wird wie nie zuvor der Legalisierung und Regulierung das Wort geredet. Der Bildausschnitt oben stammt von einem Titel des Wochenendmagazin der Financial Times, im dem sich der Beitrag: Why it is time to end the drugs fand.Schön zu lesen ist auch der Guardian-Artikel Why target poppy fields and not breweries über den imaginären Besuch eines Afghanen und die Alkoholindustrie in Großbritannien.

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Kurzfilm: Kolumbien – War on Drugs, War on people

Die NGO Witness for Peace hat einen 25-minütigen Kurzfilm “Shoveling Water” produziert. Der englischsprachige Streifen führt auf die Koka-Plantagen mitten in Kolumbien. U.a. geht es um die Folgen des Besprühens der Region mit Pflanzengift aus der Luft.


Drogenkrieg in Mexiko

Die Berliner Wochenzeitung Jungle World hat in ihrer Ausgabe vom 11.4.07 den Schwerpunkt Drogenkrieg in Mexiko gewählt.

Er besteht aus folgenden fünf Artikeln:

Die Schwalbe sucht den Schnee
Der »Krieg gegen die Drogen« hat in Lateinamerika lediglich neue Handelsrouten eröffnet und das repressive Vorgehen gegen ländliche Produzenten und kleine Händler verstärkt. von nils brock und thilo f. papacek

Ein Lied für El Chapo
Die großen Drogenhändler Mexikos sind gesellschaftlich integriert. Die staatliche Repression ist meist Teil des Konkurrenzkampfs der Kartelle. von wolf-dieter vogel, mexiko-stadt

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