UK-Studie: Milliarden sparen durch Legalisierung

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Die britische NGO Transform hat heute eine Studie über die möglichen Kostenersparnisse durch eine Legalisierung und Regulierung der derzeit illegalisierten Drogen veröffentlicht.

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Kurzfilm: Kolumbien – War on Drugs, War on people

Die NGO Witness for Peace hat einen 25-minütigen Kurzfilm “Shoveling Water” produziert. Der englischsprachige Streifen führt auf die Koka-Plantagen mitten in Kolumbien. U.a. geht es um die Folgen des Besprühens der Region mit Pflanzengift aus der Luft.


Drogen- und Entwicklungspolitik in Laos

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Diplomarbeit von 2003 – zum Download:

Zwischen Zuckerbrot und Peitsche

Die grundlegenden Fragestellungen dieser Arbeit lauten: Wie funktioniert Drogenkontrolle? Und warum gehören manche Drogen kontrolliert? Die Antworten, die diese Arbeit liefern will, beziehen sich auf Aspekte der Drogenkontrolle in den Anbauländer von Drogenpflanzen. Als Beispiel dient in diesem Fall Laos in Südostasien mit seiner Opiumproduktion. Durch die verschiedenen Verfahren der Drogenkontrolle, die den Staat und das Leben der Bewohner „entwickeln“ wollen, soll Laos „drogenfrei“ werden. Als Ursache für den Anbau von Drogenpflanzen ist Armut als maßgeblicher Faktor identifiziert worden. Armutsbekämpfung sei gleich Drogenbekämfpung und umgekehrt, heisst es.

Die angewendeten Verfahrensweisen zur Drogenkontrolle lassen sich in drei Gruppen aufteilen: genuine Entwicklungsstrategien, wie ländliche Entwicklung und Pflanzensubstitution; repressive Massnahmen, wie Feldervernichtung und Bestrafung; drittens Programme zur Prävention und für den Entzug von Abhängigen. Das Drogenkontrollprogramm der Vereinten Nationen (UNDCP – heute UNODC) wandert auf einem Grat zwischen „Entwicklung“ und Repression. Es bietet Zuckerbrot und lässt mit der Peitsche drohen, um sein vorrangiges Ziel zu erreichen: die Ausrottung der jeweiligen Drogenpflanze.

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Internationale Drogenkontrolle und afghanisches Opium

Vom Rauschmittel zum Medikament – 08.05.2007

In Afghanistan wird auch dieses Jahr eine Rekordopiumernte erwartet. Aus dem Opium wird Heroin vorwiegend für den europäischen Rauschgiftmarkt hergestellt. International mehren sich die Stimmen, die fordern, den afghanischen Schlafmohn für die Herstellung von Medikamenten wie Morphium und Codein zu nutzen. Doch die UN-Drogenkontrollbehörden und die US-Regierung halten nichts von der Idee.

Link zum Artikel bei Telepolis


Drogenkrieg in Mexiko

Die Berliner Wochenzeitung Jungle World hat in ihrer Ausgabe vom 11.4.07 den Schwerpunkt Drogenkrieg in Mexiko gewählt.

Er besteht aus folgenden fünf Artikeln:

Die Schwalbe sucht den Schnee
Der »Krieg gegen die Drogen« hat in Lateinamerika lediglich neue Handelsrouten eröffnet und das repressive Vorgehen gegen ländliche Produzenten und kleine Händler verstärkt. von nils brock und thilo f. papacek

Ein Lied für El Chapo
Die großen Drogenhändler Mexikos sind gesellschaftlich integriert. Die staatliche Repression ist meist Teil des Konkurrenzkampfs der Kartelle. von wolf-dieter vogel, mexiko-stadt

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Opiumanbau als Option für kanadische Bauern

Bis zu 100 Millionen kandische Dollar Einkommen könnten Farmer im Norden Amerikas durch Opiumanbau für medizinische Zwecker erwirtschaften. Meint zumindest der kanadische Biologe Peter Fachini (Foto) an der Universität von Calgary. Kanada sei weltweit der größte Importeur Nr. 1 von Kodein, stellt der Forscher in einem Zeitungsartikel fest. Ähnlich den Farmern in Australien können deren kanadischen Kollegen im Westen des Landes eine lukrative Einkommensquelle aus dem Anbau von Opium für die Herstellung von Schmerzmitteln generieren und gleichzeitig den Eigenbedarf des Landes decken.

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Bauernopfer im Goldenen Dreieck

Die Anti-Drogen-Programme der UN führen in Burma zu sozialer Not

Eigentlich sollen so genannte Alternative Entwicklungsprogramme der Vereinten Nationen (UN) in Südostasien die Opiumproduktion durch legale Agrarprodukte ersetzen helfen. Im Shanstaat in Burma, einem der wichtigsten Anbaugebiete für Schlafmohn, entfaltet sich durch den Opiumbann jedoch zunehmend eine humanitäre Krise. Die UN kann kaum mehr die Folgen ihrer eigenen Anti-Drogen-Politik abfedern.

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