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	<title>Internationale Drogenpolitik &#187; Kokain</title>
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	<description>Über Prohibition &#38; Entwicklungspolitik</description>
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		<title>Kokain-Studie der WHO durchgesickert</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 08:42:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
		<category><![CDATA[Harm Reduction]]></category>
		<category><![CDATA[Kokain]]></category>
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Nach 14 Jahren ist eine nahezu sagenumwobene Koka/Kokain-Studie durchgesickert (Wikileaks). Die Weltgesundheitsorganisation WHO und UNICRI (United Nations Interregional Institute of Crime Investigation) hatten sie in Auftrag gegeben. Damals, 1995, waren nur einige Ergebnisse der 75-seitigen Studie (pdf) in einer Presseinformation bekannt geworden; die Veröffentlichtung der Gesamtstudie wurde daraufhin verhindert.

Für die Studie war im Zeitraum von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Mate_de_Coca.jpg&amp;filetimestamp=20060830114948"><img class="alignnone size-full wp-image-171" title="coca tee" src="http://dropo.net/wp-content/uploads/2009/06/coca.jpg" alt="coca tee" width="450" height="330" /></a></p>
<p>Nach 14 Jahren ist eine nahezu sagenumwobene Koka/Kokain-Studie <a href="https://secure.wikileaks.org/wiki/World_Health_Organization_global_Cocaine_Project_Study_suppressed_by_the_United_States_for_13_years%2C_1995" target="_blank">durchgesickert (Wikileaks)</a>. Die Weltgesundheitsorganisation WHO und UNICRI (United Nations Interregional Institute of Crime Investigation) hatten sie in Auftrag gegeben. Damals, 1995, waren nur einige Ergebnisse der 75-seitigen Studie (<a href="http://www.tdpf.org.uk/WHO-UNICRI%20cocaine%20study.pdf" target="_blank">pdf</a>) in einer Presseinformation bekannt geworden; die Veröffentlichtung der Gesamtstudie wurde daraufhin verhindert.</p>
<p><span id="more-172"></span></p>
<p>Für die Studie war im Zeitraum von 1992 bis 1994 der Gebrauch von Koka und Kokain in 22 Städten in 19 Ländern untersucht worden. In ihr wird sehr differenziert über den Drogenkonsum  berichtete; eingangs heisst es: &#8220;Es ist nicht möglich einen &#8216;durchschnittlichen Kokain User&#8217; zu beschreiben. Es wurde eine enorme Bandbreite von Usern gefunden, der Häufigkeit des Gebrauchs, dessen Dauer und Intensität, den Gründen für den Konsum und all den damit einhergehenden Problemen, die erfahren werden.&#8221; Auch wird dem in den Anden typischen Kauen von Koka-Blättern kaum schädliche Folgen zugesprochen.</p>
<p>An verschiedenen Stellen kritisiert die Studie die strikte Drogenprohibition als falschen Ansatz; es wird stark für Schadenminderung (Harm Reduction) geworben. So wundert es nicht, dass die Veröffentlichung der Studie offenbar auf Druck der damaligen US-Regierung verhindert wurde; im Verzeichniss von UNICRI ist sie als &#8220;restricted&#8221; <a href="http://www.unicri.it/wwk/documentation/lmsdb.php?id_=1431&amp;vw_=f" target="_blank">gekennzeichnet: </a>&#8220;The United States Government had been surprised to note that the package seemed to make a case for the positive uses of cocaine &#8230;  it took the view that the study on cocaine, evidence of WHO&#8217;s support for harm-reduction programmes and previous WHO association with organizations that supported the legalization of drugs, indicated that its programme on substance abuse was heading in the wrong direction. &#8230; The United States Government considered that, if WHO activities relating to drugs failed to reinforce proven drug control approaches, funds for the relevant programmes should be curtailed.&#8221; (aus dem <a href="http://www.tdpf.org.uk/World%20Health%20Assembly%201995.pdf" target="_blank">Protokoll</a> der 48. WORLD HEALTH ASSEMBLY 1995)</p>
<p>Laut der UK-Stiftung <a href="http://transform-drugs.blogspot.com/2009/06/report-they-didnt-want-you-to-see.html" target="_blank">Transform</a> war die Studie kürzlich dem unabhängigen Thinktank Transnational Institute <a href="http://www.tni.org/detail_page.phtml?&amp;publish=Y&amp;int02=&amp;pub_niv=&amp;workgroup=&amp;text06=&amp;text03=&amp;keywords=&amp;lang=en&amp;text00=&amp;text10=news_drugs-news&amp;menu=11d" target="_blank">TNI</a> zugespielt worden. Produkte der  <a href="http://www.ungassondrugs.org/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=101&amp;Itemid=108" target="_blank">Koka-Pflanze und alle ihrer Derivate waren 1961 (siehe TNI)</a> in der ersten UN-Drogenkonvention für den privaten Gebrauch für illegal erklärt worden.</p>
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		<title>Drogenkrieg in Mexiko</title>
		<link>http://www.dropo.net/2007/04/drogenkrieg-in-mexiko/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2007 16:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[Kokain]]></category>
		<category><![CDATA[War on Drugs]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Berliner Wochenzeitung Jungle World hat in ihrer Ausgabe vom 11.4.07 den Schwerpunkt Drogenkrieg in Mexiko gewählt.
Er besteht aus folgenden fünf Artikeln:
Die Schwalbe sucht den Schnee
Der »Krieg gegen die Drogen« hat in Lateinamerika lediglich neue Handelsrouten eröffnet und das repressive Vorgehen gegen ländliche Produzenten und kleine Händler verstärkt. von nils brock und thilo f. papacek
Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="inhalt">Die Berliner Wochenzeitung <a href="http://jungle-world.com/" target="_blank">Jungle World</a> hat in ihrer Ausgabe vom 11.4.07 den Schwerpunkt Drogenkrieg in Mexiko gewählt.</p>
<p class="inhalt">Er besteht aus folgenden fünf Artikeln:</p>
<p class="inhalt"><a href="http://jungle-world.com/seiten/2007/15/9701.php" target="_blank">Die Schwalbe sucht den Schnee</a><br />
Der »Krieg gegen die Drogen« hat in Lateinamerika lediglich neue Handelsrouten eröffnet und das repressive Vorgehen gegen ländliche Produzenten und kleine Händler verstärkt. von nils brock und thilo f. papacek</p>
<p class="inhalt"><a href="http://jungle-world.com/seiten/2007/15/9702.php" target="_blank">Ein Lied für El Chapo</a><br />
Die großen Drogenhändler Mexikos sind gesellschaftlich integriert. Die staatliche Repression ist meist Teil des Konkurrenzkampfs der Kartelle. von wolf-dieter vogel, mexiko-stadt</p>
<p class="inhalt"><span id="more-31"></span><a href="http://jungle-world.com/seiten/2007/15/9703.php" target="_blank">»Die Gangs sind unorganisiert«</a><a href="http://jungle-world.com/seiten/2007/15/9703.php" target="_blank"> </a><br />
Marcelo Freixo</p>
<p class="inhalt"><a href="http://jungle-world.com/seiten/2007/15/9704.php" target="_blank">Lieber Tee trinken</a><a href="http://jungle-world.com/seiten/2007/15/9704.php" target="_blank"> </a><br />
Der Kokagenuss ist ein Teil der bolivianischen Alltagskultur. Die Regierung fordert eine internationale Legalisierung derPflanze, will aber den Kokainhandel bekämpfen. von simón ramírez voltaire</p>
<p class="inhalt"><a href="http://jungle-world.com/seiten/2007/15/9705.php" target="_blank">Rausch und Realität</a><br />
Drogen im Kapitalismus<br />
von jörn schulz</p>
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