Drogen-Dialektik

Ein sechsminütiger Clip über die Schizophrenie in Sachen legaler und illegalisierter Drogen: Das englischsprachige Video schneidet Szenen aus Werbeclips für Medikamente und Aussagen von Komikern/Kabarettisten zusammen (via hanfplantage).

Produziert wurde der Kurzfilm von den Machern des Dokumentarfilms “American Drug War” (2008). Der zeigt in zum Teil recht drastischen Bildern den Alltag einer gescheiterten Drogenpolitik und die simplen Argumentationsmuster derjenigen, die sie umsetzen.

Die  gleiche Produktionsfirma – “Sacred Cow” – arbeitet derzeit an einer Dokumenation über die Freigabe von Cannabis für medizinische Zwecke im US-Bundesstaat Kalifornien: “How Weed Won the West“.

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Drogenweltmarkt und Entwicklungspolitik

Drogenkontrolle und Drogenpolitik – Teil 2

Der erste Teil dieser Serie (ak 488) betrachtete die Ideologie der internationalen Drogenpolitik.

Dabei handelt es sich um einen quasi religiösen Dogmatismus inklusive der üblichen Doppelmoral, die sich in der Ignoranz und Inkonsequenz gegenüber den Folgen der Drogen Nikotin und Alkohol zeigt. Dass die Grenze zwischen Droge und Medikament fließend ist, zeigt sich an der Bedeutung des Opiums für die Pharmaindustrie. Der legale Weltmarkt für Opiate, die für den privaten Gebrauch verboten sind, ist lukrativ und wird in der Drogenkampfrhetorik nie erwähnt. Egal ob legal oder illegal – beide Märkte sind dominiert von den Interessen der Industrieländer – unter deren EinwohnerInnen finden sich die größten Medikamenten-/Drogenkonsumenten. Die EinwohnerInnen der traditionellen Anbauländer organischer Drogenpflanzen kommen dagegen auch beim Thema Drogen meist nur in den Genuss sich “entwickeln” zu lassen.

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